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Achterbahn meines Lebens
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Während der Endphasen eines sinnlosen Krieges im Jahre 1943 erblickt Karl-Heinz in Magdeburg das Licht der Welt. Beide Elternteile stehen noch bis zum Kriegsende im Dienst des Vaterlandes, als er mit den Großeltern -väterlicherseits- mit dem Zug zum Bauernhof seines Vaters, dem Birkwieserhof bei Pirmasens in der schönen Pfalz, zieht. Durch die Kriegswirren scheitert die Ehe der Eltern, und mit der Stiefmutter und fünf weiteren Schwestern wächst er heran, mit wenig Elternliebe, seine Großeltern sind sein einziger Halt. Er durchlebt die Enttäuschung der ersten großen Liebe, sucht Vergessen durch Arbeit, wobei er gleichfalls der Armut des Bauernhofes entkommen will. Er sucht seinen Weg in der damals aufstrebenden Schuhindustrie, und kommt mehr oder weniger durch Zufall in die Mühlen des, wie er es selbst nennt, ´´blutigen Geschäfts der Gastronomie´´. Trotz aller Niederschläge, die er durch drei gescheiterte Ehen und geschäftliche Konkurrenzkämpfe hinnehmen muss, steckt er nie den Kopfin den Sand, sondern versucht sich immer wieder freizuschwimmen, und höhere Ziele zu erreichen. Ausgerechnet als er sich entschließt, keine feste Bindung mit einer Frau mehr einzugehen, läuft ihm Christel über den Weg, die jedoch bereits verheiratet ist, und zwei Söhne hat. Er wehrt sich anfangs gegen seine Gefühle, doch das Schicksal hält andere Pläne für ihn bereit. Entgegen seinen Vorsätzen heiratet er nochmals, und fühlt sich nun endlich angekommen. Doch die Achterbahn seines Lebens ist noch nicht zu Ende, und auch in dieser Ehe gibt es Höhen und Tiefen, sowohl privat als auch geschäftlich. Doch der stärkere Teil in dieser Verbindung ist nun Christel, und die kämpft um ihre Ehe, ihre Existenz und letztendlich um die Liebe zu ihrem Mann. Heute, im Alter von 70 Jahren lässt er sein Leben in Form einer Biographie nochmals an sich vorüberziehen. Er bereut eigentlich wenig seiner Entscheidungen im Leben- das eine oder andere hätte er in andere Bahnen lenken können. Doch ob er dannglücklicher und zufriedener gewesen wäre? Dann hätte er wahrscheinlich andere Fehler gemacht, von denen er heute nichts weiß.

Anbieter: buecher.de
Stand: Mar 20, 2019
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Die Wurzeln faschistischen und nationalsozialis...
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Fritz Bauer, hessischer Generalstaatsanwalt und Initiator des Frankfurter Auswitzprozesses (1963-1965), hielt 1960 vor Vertretern von Jugendverbänden ein Referat mit dem Titel ´´Die Wurzeln faschistischen und nationalsozialistischen Handelns´´. Aufgrund der großen Resonanz und der aufklärerischen Wirkung hatte der rheinland-pfälzische Landesjugendring die Absicht, diesen Text Oberstufengymnasien und Berufsschulen als Broschüre zur Verfügung zu stellen. Das wurde vom Kultusministerium des Bundeslandes Rheinland-Pfalz abgelehnt. In einer Landtagsdebatte von 1962, die in Auszügen in dem später als Buch in der Europäischen Verlagsanstalt (1965) erschienenen Text dokumentiert ist, wird deutlich, wie wenig sich die Gesinnung des überwiegenden Teils der Deutschen auch 17 Jahre nach Kriegsende verändert hatte. So begründete unter anderen der junge CDU Abgeordnete Helmut Kohl die Ablehnung mit dem Argument: Der zeitliche Abstand zum Nationalsozialismus sei zu gering, um sich ein abschließendes Urteil über die Politik in den Jahren 1933 bis 1945 bilden zu können. Fritz Bauer ging es um die juristische Aufarbeitung der im Nationalsozialismus begangenen Menschheitsverbrechen, die heute als Shoa oder Holocaust bezeichnet werden, und um die damit verbundene aufklärerische Wirkung für die Zukunft. Ein Dokumentarfilm, ein Fernsehfilm und zwei Spielfilme, die international viel beachtet wurden und viele Preise bekamen, erinnern jetzt viele Jahrzehnte später an eine Zeit, in der jeder, der die Verbrechen beim Namen nannte, als Vaterlandsverräter und Nestbeschmutzer beschimpft wurde. Überdies beweisen die jüngsten Prozesse gegen NS-Täter, die heute Greise sind, das Versagen der Justiz in der Nachkriegszeit, die personell im Wesentlichen die gleiche wie zur NS-Zeit geblieben war.

Anbieter: buecher.de
Stand: Mar 20, 2019
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Freiheit in Grenzen
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Freiheit in Grenzen wirft Licht auf ein lange Zeit kaum beachtetes Kapitel der Emigrationsgeschichte während des ´Dritten Reiches´. ´Dieses Buch, eine unpathetisch-persönliche, gerade darum Authentizität verbürgende Darstellung, hilft mit, Einblicke zu verschaffen in das nur wenig bekannte Leben und Erleben jüdischer Flüchtlinge im schweizerischen Exil. Geschildert werden Wochen zwischen Bangen und Hoffen, anrührende Begegnungen mit jüdischen Leidensgefährten aus allen damals von Deutschen besetzten Ländern, aber auch mitmenschliche Hilfe im Gefängnis, in Lagern und durch Lehrpersonal.´(Badische Neueste Nachrichten) Am 2. September 1942 flüchteten die jüdischen Geschwister Edith und Ilka Königsberger aus Bad Ems unter abenteuerlichen Bedingungen in der Nähe von Schaffhausen in die Schweiz. Die restriktive Schweizer Flüchtlingspolitik, die ab dem 13. August 1942 zur vollständigen Schließung der Grenze geführt hatte, war zwischen August und September 1942 vorübergehend gelockert worden. Der kurz nach Kriegsende verfaßte Bericht über die Zeit zwischen 1942 und 1946 ist ein Dokument, das sich der offenen Kritik an der damaligen Schweizer Asylpraxis enthält. Edith Dietz schildert das Leben in den insgesamt vier Arbeitslagern, die sie mit ihrer Schwester durchlief, ohne Pathos und Emotionalität. ´Freiheit in Grenzen ist ein menschliches Dokument der Dankbarkeit. Edith Dietz läßt uns Personen begleiten, die Menschen sind wie wir und nicht Helden.´(Beiträge zur jüdischen Geschichte in Rheinland-Pfalz)

Anbieter: buecher.de
Stand: Mar 21, 2019
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